Erster!
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Erster!

Gratulation, ihr lest soeben den ersten Post, den ich auf meinem Blog geschrieben habe.

Nun habt ihr die berechtigte Frage, warum es diesen Blog überhaupt gibt. Wie der Blogtitel schon verrät, geht es um neue Medien für Kinder. Also inwiefern man iPads, iPhones und vieles mehr kindgerecht nutzen kann.

Geht das denn überhaupt? Nun, uns stehen heute eine Bandbreite an Medien zur Verfügung, die auch für unsere Kinder zugänglich sind. Innerhalb der letzten Jahre wurde ich als Sprachtherapeutin immer und immer wieder danach gefragt, ob überhaupt und wenn ja, wie und welche neue Medien sinnvoll für Kinder eingesetzt werden können. Generell sei gesagt: Ja, man kann neue Medien sinnvoll nutzen. In einer Zeit wie dieser halte ich es für unklug, unseren Kindern jeglichen Zugang zu den neuen Medien zu verwehren. Allerdings – und hier kommt das große ABER – stehen die Eltern in der Pflicht, genau auszusuchen, was, wie und auch wie lange unsere Kinder die neuen Medien erkunden können.

Sofern sie dieser Verantwortung nachgehen, können neue Medien ganz wunderbare Plattformen für Kinder darstellen. Sie können tolle und vielfältige Möglichkeiten bieten, unsere Kinder spielend lernen zu lassen und dabei auch jede Menge Spaß zu machen. Manche Apps lassen sich so auch prima z.B. zur Förderung sprachlicher Fähigkeiten oder sogar im Rahmen der Sprachtherapie nutzen. Dennoch muss gesagt werden, dass ich strikt dagegen bin, die neuen Medien als Parkmöglichkeit für das Kind zu nutzen. Die zeitliche Dauer, die ein Kind vor Fernseher, Handys und Computern verbringt, muss meiner Ansicht nach streng von den Eltern limitiert sein. Ebenso muss auch überdacht werden, ab welchem Alter ein Kind an die neuen Medien herangeführt werden sollte. Und schließlich dürfen andere Angebote wie Bücher und sinnvolle Spielsachen etc. im Kinderzimmer nicht den Rückzug antreten. Es unterliegt letztendlich den Eltern, welche Angebote dem Kind aufgezeigt werden und welche nicht. Aber es kann nicht sinnvoll sein, das Kind nur noch mit Computern, Handys und Fernseher zu konfrontieren. Hier gilt es, den Umgang mit diesen Medien streng zu limitieren, unter dem großen Angebot eine sorgfältige Auswahl vorzunehmen und das Kind dabei auch zu begleiten – gemeinsam macht das sowieso viel mehr Spaß.

Das wie und wie lange müssen dann aber schlussendlich die Eltern für sich klären (bei Interesse werde ich aber gerne auch mal nach Studien kramen, in denen genau diese Punkte thematisiert werden).
Aber beim was kann ich helfen.

Leider gibt es im App-Kosmos eine allmählich unübersehbare Flut von Spielen, von denen nur ein Bruchteil wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann. Ein Großteil der Apps ist schlichtweg sinnfrei und Schrott. Schlimm. Wirklich schlimm. Vielleicht hier und da kostenlos, aber Leute, mal ehrlich, geht gar nicht. Nur weil man etwas auf dem iPad oder iPhone spielen kann muss es nicht gut oder gar sinnvoll sein. Da ist wirklich immens viel Müll, den ihr bitte, bitte nicht euren Kindern zumuten solltet. Aber es gibt auch Lichtblicke.

Ich möchte Eltern mit diesem Blog helfen, geeignete Apps zu finden, die neben dem obligatorischen Spaß vor allem auch einen Lernfaktor enthalten und sogar zur Förderung der Sprachentwicklung herangezogen werden können.

Da viele Apps wie bereits angedeutet leider nicht gerade empfehlenswert sind, ist es wesentlich einfacher, die guten Beispiele auszusieben und hier exemplarisch vorzustellen. Und genau das werde ich auch machen. Kurz und knackig. Kürzer als dieser Post. Versprochen.